Marokko vom 14.11.2016 bis 25.02.2017

 

 

Die Anreise ohne Autobahn und ab Genua immer dem Meer entlang. 4000km. 24 Tage. Ein paar Abstecher zu den Sehenswürdigkeiten im Land, und ein paar Abstecher zu einsamen Buchten. Am 8.12.16 Überfahrt nach Marokko. Von Algeciras nach Tanger Med.

Zuerst 17 Tage unterwegs mit Franz und Edith, danach kam meine Lebensgefährtin Michi mit dem Flugzeug nach Marrakech. Wir machten eine schöne 14 Tägige Rundreise. Die restlichen Tage war großes Offroadfahren angesagt, ich fuhr von El Ouatia bis Iche entlang der Grenze zu Algerien fast alles auf Pisten und im Sand.

Für mich ist Marokko ein sicheres Reiseland gewesen, Berber und Araber waren stets freundlich und Hilfsbereit. Nie hatte ich irgendwo bedenken. Auch die Armee und Polize ist höflich und Touristen gegenüber sehr zuvorkommend.

Die Erzählungen von Besuchern aus der Zeit des Hochtourismus über extreme Bettelei der Kinder hat sich nicht bewahrheitet. Natürlich halten Kinder die hand auf in Gegenden wo viele Touristen sind. Abseits hingegen wenn man in der Wildnis steht kommt meißt irgend ein Berber mit seinen Kindern und fragt nach einer kurzen Begrüßung nach Kinderkleider. Nur einmal wurde ich um Geld gefragt. Alls ich verneinte bedankten sie sich und gingen wieder. Nie war jemand lästig oder aufdringlich.

Interessant ist dass der König der nicht nur oberste Regierungsmacht ist sondern auch religiöses Oberhaupt ist den Verkauf der Vollverschleierung verboten hat!

Ausserdem ist die Ausgabe von Plastiktünen zum Warenverkauf seit dem Klimagipfel untersagt. Alles muss in Stoff oder Papier, lediglich Fleichprodukte sind eine Ausnahme. Der Erfolg ist merklich vor den Dörfern! Nur noch selten Plastik in den Bäumen und Büschen.

 

 

 

 

 

 

Reisen mit Hunden in Marokko

 

Grundsätzlich muss jeder für sich entscheiden ob er seinen Vierbeiner mit auf eine Reise nimmt.

Hier die Erfahrungen die ich machte mit meinem Hund.

Mein Hund Gizmo ist ein sehr genügsamer Labrador. Im Reisemobil sitzt er beim Offroadfahren immer vorne bei mir da er im hinteren Bereich die Rüttelei und das Geschepper nicht mag.

Auf wilden Stellplätzen kann er immer frei laufen, er ist kein Jäger und somit habe ich auch kein Problem wenn er andere Tiere riecht.

Auf Campingplätzen und Stellplätzen haben ein Großteil der "Überwinterer" einen Hund mit und die Hunde haben Gesellschaft.

In vielen Ortschaften (vor allem Arabische) gibt es wilde Hunde die sich von Abfällen ernähren. Dementsprechend ist ihr gesundheitlicher Zustand. Man erkennt es schon am Fell, Parasiten sind keine Seltenheit. Außerdem gibt es in Marokko Tollwutfälle! Die wilden Hunde sind aber alle sehr zurückhaltend und schüchtern. Meißt verschwinden sie wenn man sie scharf anredet von selber.

In Berberstädten wird sich um die Hunde gekümmert da ist das Bild anders.

Araber haben meißt Angst vor Hunden, Berber nicht.

Die Einreise ist problemlos, der Zöllner der das Fahrzeug kontrolliert bittet einen den Hund herauszugeben um die Kontrolle durchführen zu können.

WICHTIG

Heimtierausweis mit gültiger eingetragener Tollwutimpfung und zusätzlich die Tollwuttiterbestimmung (macht zu Hause der Tierarzt mit Blutabnahme und Auswertung in einem Labor))

Ohne dieser Titerbestimmung hat der Hund bei der Einreise in die EU keine Chance ohne längere Karantäne mit heimkommen zu dürfen!

und natürlich das übliche:

Entwurmen Parasitenschutz Wundsalbe für Pfoten wenn er empfindlich ist (spitze Steine und Kletten) ...

Ich hatte in fast drei Monaten die ich hier war nicht einmal ein Problem mit meinem Hund.

In Restaurants, Kaffees, und in die Souks bei Stadtbesichtigungen kann man den Vierbeiner keinesfalls mitnehmen!!!

 

 

 

 


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